Mensch und Organisation in Einklang bringen

Für Organisationen, die verstehen möchten, weshalb bekannte Probleme bestehen bleiben, obwohl längst daran gearbeitet wird.

Organisationen müssen täglich Entscheidungen treffen, Verantwortung klären und Veränderungen umsetzen.

Ob das gelingt, zeigt sich nicht in Konzepten oder Beschlüssen, sondern im Arbeitsalltag.

Wenn Entscheidungen immer wieder zurückkommen, Informationen nicht ankommen oder Veränderungen nicht greifen, liegt die Ursache oft nicht im Fachlichen.

Viele Organisationen setzen an den sichtbaren Folgen an. Erst später geraten die Erwartungen, Zuständigkeiten und Abläufe in den Blick, die dahinter wirken.

Im ersten Gespräch ordnen wir gemeinsam Ihre Situation ein.

Die Ursachen unterscheiden sich. Im Arbeitsalltag zeigen sie sich oft an ähnlichen Stellen.

Führung

Manche Entscheidungen wandern monatelang durch eine Organisation.

Jeder kennt sie, niemand besitzt sie.

Verantwortung bleibt liegen. Konflikte werden vermieden. Entscheidungen verlieren an Verbindlichkeit.

Wir klären, an welchen Stellen Entscheidungen ins Stocken geraten und weshalb Verantwortung unklar bleibt.

Entscheidungen, die Bestand haben.

Zusammenarbeit

Niemand hält Informationen zurück. Trotzdem kommen sie nicht an.

Abstimmungen beginnen von vorn.

Bereiche arbeiten nebeneinander statt miteinander.

Wir klären, welche Informationen gebraucht werden, wo Abstimmungen abbrechen und weshalb Bereiche aneinander vorbeiarbeiten.

Gemeinsames Verständnis.

Veränderung

Die Veränderung ist beschlossen.

Der Arbeitsalltag hat davon oft noch nichts bemerkt.

Neue Abläufe werden eingeführt. Trotzdem arbeiten viele weiter wie bisher.

Gemeinsam untersuchen wir, was Mitarbeitenden die Umsetzung erschwert und unter welchen Bedingungen neue Arbeitsweisen Bestand haben.

Veränderungen, die umgesetzt werden.

Wie ich arbeite

Die erste Erklärung ist selten die ganze Geschichte.

Mich interessiert nicht nur, was passiert. Mich interessiert, weshalb es immer wieder passiert.

Deshalb beginne ich nicht mit Empfehlungen. Zunächst schauen wir genau hin.

  • Woran zeigt sich das Problem?
  • Welche Folgen hat es im Alltag?
  • Was hält die Situation aufrecht?

Ich höre zu, frage nach und ordne Beobachtungen ein.

Dabei betrachte ich Menschen und Organisation nicht getrennt. Entscheidend ist, wie Erwartungen, Verantwortung und Abläufe im Arbeitsalltag zusammenwirken.

Formen der Begleitung

Am Anfang steht nicht die Methode, sondern die Frage, worum es geht.

Je nach Fragestellung arbeite ich mit Geschäftsführungen, Führungskräften, Leitungskreisen oder Teams.

Beratung

Wenn eine Situation Entscheidungen erschwert oder Fragen zu Zuständigkeiten, Zusammenarbeit oder Abläufen aufwirft.

Wir betrachten, welche Entscheidungen anstehen, welche Folgen sie für den Arbeitsalltag haben und welche offenen Fragen immer wieder auf die Tagesordnung zurückkehren.

So wird klar, was entschieden werden kann und was zuvor geklärt werden muss.

WORKSHOP

Wenn unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen und gemeinsame Entscheidungen vorbereitet werden sollen.

Im Workshop arbeiten wir heraus, worüber Einigkeit besteht, wo die Sichtweisen auseinandergehen und was bisher unausgesprochen geblieben ist.

Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis der Situation und der nächsten Schritte.

Konfliktmediation

Wenn Konflikte Zusammenarbeit und Entscheidungen erschweren.

Konflikte drehen sich häufig um mehr als den sichtbaren Anlass. Die Mediation macht Erwartungen, Interessen und Unterschiede sichtbar, die bislang nicht ausgesprochen wurden.

So entsteht eine Grundlage für tragfähige Vereinbarungen.

COACHING

Wenn Führungssituationen, Konflikte oder schwierige Entscheidungen mit Abstand betrachtet werden sollen.

Im Coaching klären wir: Was geschieht? Welche Erwartungen wirken? Und weshalb fällt eine Entscheidung schwer?

So lassen sich Entscheidungen treffen, die zur Situation passen und im Alltag Bestand haben.

Stimmen aus der Praxis

Manchmal beginnt Veränderung mit einem anderen Verständnis.

Entscheiden

„Wir haben verstanden, weshalb Entscheidungen immer wieder vertagt wurden. Heute werden sie dort getroffen, wo die Verantwortung liegt.“

Abteilungsleitung, international tätiges Versicherungsunternehmen

„Im Coaching wurde mir deutlich, welche Erwartungen zu meiner Rolle gehören und welche nicht. Entscheidungen, die ich zuvor vermieden habe, kann ich heute klar vertreten.“

Führungskraft, bundesweit tätiges Dienstleistungsunternehmen

Zusammenarbeiten

„Erstmals konnten wir nachvollziehen, warum dieselben Informationen mehrfach abgefragt wurden. Heute ist klarer, wer welche Informationen braucht und wo die Abstimmung stattfinden muss.“

Fachbereichsleitung, kommunale Verwaltung

„Die Beschlüsse waren nicht neu. Neu war unser Verständnis dafür, was ihre Umsetzung im Alltag verhindert hat. Dadurch wurde klar, was zwischen den Beteiligten noch geklärt werden musste.“

Inhaber, mittelständischer Handwerksbetrieb

Verändern

„Im Führungsteam war vieles längst bekannt. Erst im Workshop wurde klar, warum dieselben Themen immer wieder auf die Tagesordnung zurückkehrten. Danach wussten wir, was wir verändern mussten, damit es im Alltag anders läuft.“

Heimleitung, bundesweit tätiger Pflegeanbieter

„Die Veränderung war beschlossen. In der Umsetzung wurde sichtbar, was Mitarbeitenden die neuen Abläufe erschwerte. Wir konnten nachsteuern, bevor sich die alten Arbeitsweisen wieder verfestigten.“

Bereichsleitung, bundesweit tätiges Versicherungsunternehmen

Über mich

Mich interessiert, was das Handeln in Organisationen prägt.

Erfahrung

Seit über 25 Jahren begleite ich Unternehmen, soziale Organisationen, Verwaltungen sowie Konzerngesellschaften.

Qualifikationen / Mitgliedschaften

  • Diplom-Psychologin mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie
  • Ausgebildete Konfliktmediatorin
  • Organisationsentwicklerin
  • Autorisiert als INQA-Coach
  • Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
  • Mitglied im Bundesverband Mediation e. V.

Eignungsdiagnostik

Nicht jede Fehlbesetzung entsteht durch die falsche Person.

Der erste Eindruck entsteht schnell. Personalentscheidungen wirken deutlich länger.

Ich unterstütze Organisationen bei strukturierten Interviews und Assessment-Centern. Vor dem Auswahlverfahren klären wir die Aufgaben, die damit verbundenen Erwartungen und typische Situationen im späteren Arbeitsalltag.

Aufgaben

Mit der einstellenden Führungskraft kläre ich, welche Aufgaben die Person bewältigen soll, welche Verantwortung sie trägt und woran gute Arbeit in dieser Rolle erkennbar ist.

Erwartungen

Mit beteiligten Bereichen prüfe ich, was sie an den Schnittstellen von dieser Rolle brauchen: Abstimmung, Tempo, Verlässlichkeit oder klare Entscheidungen.

Situationen

Daraus entwickle ich Fragen, Fallbeispiele oder Übungen, die zeigen, wie eine Person mit typischen Situationen der späteren Rolle umgeht.

Die Einschätzung stützt sich auf beobachtbares Verhalten und vorher festgelegte Kompetenzen. So wird nachvollziehbar, worauf eine Auswahlentscheidung beruht.

INQA-COACHING

Neue Abläufe lassen sich beschließen.
Neue Zusammenarbeit nicht

Wenn digitale Systeme eingeführt, Aufgaben neu verteilt oder Teams anders zusammenarbeiten sollen, verändert sich nicht nur ein Ablauf.

Im Arbeitsalltag verändern sich Zuständigkeiten, Abstimmungen und Erwartungen.

INQA-Coaching – ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit – unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, solche Veränderungen gemeinsam mit Führungskräften und Mitarbeitenden zu bearbeiten.

Förderung

Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden können für das INQA-Coaching eine Förderung erhalten.

INQA-Coaching auf einen Blick

  • bis zu 80 % Förderung der Beratungskosten
  • bis zu 12 Beratungstage
  • bis zu 7 Monate

Der Einstieg erfolgt über eine regionale INQA-Beratungsstelle. Dort wird in einer kostenlosen Erstberatung geprüft, ob Ihr Unternehmen die Fördervoraussetzungen erfüllt.

Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds Plus.

Fördervoraussetzungen und Ablauf bei INQA⁠

Ablauf

Die Geschäftsführung setzt den Rahmen und bleibt für Entscheidungen verantwortlich.

Führungskräfte und Mitarbeitende erarbeiten die Lösungen im INQA-Coaching und bringen ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag ein. Wer beteiligt wird und wie viel Zeit die Beteiligten einbringen, richtet sich nach der Fragestellung und der Situation im Unternehmen.

Ausgangssituation klären

Führungskräfte und Mitarbeitende klären, welche Veränderungen im Unternehmen anstehen, wie sie sich auf den Alltag auswirken und welche Fragen noch offen sind.

Lösungen entwickeln

Aus den unterschiedlichen Perspektiven entstehen Lösungen, die zur Situation des Unternehmens passen und von den Beteiligten getragen werden können.

Veränderungen erproben

Neue Vorgehensweisen werden im Arbeitsalltag gemeinsam ausprobiert, auf ihre Wirkung überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt.

Kontakt

Sie müssen noch nicht wissen, worum es geht.

Sie schildern, was Sie im Arbeitsalltag beobachten.

Im kostenfreien Erstgespräch ordnen wir Ihre Situation und erste Zusammenhänge ein. Gemeinsam prüfen wir, ob eine weitere Begleitung sinnvoll ist und wie sie aussehen könnte.

Mein Standort ist Freiburg.

Ich begleite Organisationen bundesweit und im deutschsprachigen Ausland – vor Ort, digital oder hybrid.










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Dipl.-Psych. Susanne Beimel
Arbeits-und Organisationspsychologin
Neunlindenstraße 29
79106 Freiburg
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